An dieser Stelle sammel ich die häufigsten Fragen und zeige deren Lösungsansätze.

Die Fragen werden stets angepasst und es kommen immerwieder neue hinzu, ein Regelmässiger Besuch lohnt sich also.

(um die Antworten zu sehen bitte auf die jeweilige Frage klicken)

 

Frage 1:
Muss ich für einen Fettabbau komplett auf Kohlenhydrate verzichten ???

 

Nein. Es gibt Diäütformen wie die anabole Diät, die lediglich bis zu 20 Gramm Kohlenhydrate pro Tag vorsieht. Ziel ist hier eine verbesserte Fettverbrennung, da der Körper nach einigen Tagen auf eine andere Form der Energiegewinnung umstellen muss. Es ist allerdings wissenschaftlich erwiesen, dass der Körper (bzw. das Gehirn) mindestens 60 Gramm Kohlenhydrate am Tag benötigt, um optimal funktionieren zu können. Die anabole Diät ist nur für Spitzen-Bodybuilder kurz vor dem Wettkampf geeignet, ansonsten rate ich von dieser Diätform ab.
Es ist aber richtig, dass man für eine erhöhte Fettverbrennung die Zufuhr an Kohlenhydraten reduzieren sollte. Je nach Gewicht rate ich hier zwischen 200 bis 300 Gramm am Tag zu verzehren. Die größte Menge sollte dabei am morgen auf dem Speiseplan stehen (z.B. Getreideprodukte, Müsli, Obst usw.). Mit fortlaufender Dauer sollte bis zum Abend weniger verzehrt werden. Ausnahme ist es, wenn abends hart trainiert wird. Denn nach dem Training sollten die Glycogenspeicher schnellstmöglich aufgefüllt werden durch einfache Kohlenhydrate. Ansonsten bietet komplexe Kohlenhydrate eine weitaus bessere Lösung über den Tag.

 

Frage 2:
Es gibt sehr viele Produkte auf dem Markt. Welches Proteinpulver ist für mich am besten geeignet ???

 

Eine pasuchale Aussage ist hier sicher auch nicht möglich. Es kommt wie immer darauf an. Sehr zu empfehlen ist ein Whey-Protein. Diese Form des Proteins (auch Molkenprotein genannt) kann vom Körper sehr schnell aufgenommen werden (Nachweis im Blut bereits nach 30 Minuten). Optimaler Einsatz ist somit direkt nach dem Aufstehen oder aber direkt nach dem Training. Bei den Whey-Proteinen gibt es auch unterschiedliche Formen, z.B. das Whey-Isolat, welches das hochwertigste Protein darstellt. Die Kosten für ein gutes Whey-Protein belaufen sich auf rund 22,- Euro das Kilo.
Als typischer Mahlzeitenersatz werden Mehrkomponentenproteine angeboten. Diese bestehen, wie der Name schon sagt, aus verschiedenen Proteinsorten wie zum Beispiel Whey-Protein, Casein-Protein oder Soja-Protein. Vorteil ist hier, dass die verschiedenen Proteinarten zeitlich unterschiedlich wirken und den Körper somit lange mit Protein versorgen. Manche dieser Produkte hat zudem noch einen höheren Kohlenhydratanteil und dient somit als Mahlzeitenersatz.
Das Casein-Protein ist typischerweise ein Protein für die Nachtphase. Es wirkt mitunter bis zu 8 Stunden (z.B. mizellares Casein-Protein von Body Attack) und dient vor allem dem Muskelschutz und der Nährstoffbereitstellung. Diese Caseinprodukte haben nahezu keine Kohlenhydrate.

 

Frage 3:
Ich trainiere jeden Tag mindestens 2 Stunden sehr hart.
Nach anfänglichen Erfolgen stagniere ich seit Monaten. Warum ???

 

Ich gehe davon aus, dass Du mit extrem hartes Training Krafttraining mit Gewichten meinst. Du trainierst jeden Tag für 2 Stunden. Muskeln wachsen in der Regenerationsphase, nicht im Training. Im Training kann man nur einen Reiz setzen, um den Muskel zum Wachsen zu animieren. Das Training sollte daher extrem hart und kurz sein, maximal 60 Minuten reine Muskelbelastung (ohne Auf- und Abwärmen). Wird länger trainiert kommt es zur vermehrten Stresshormonausschüttung. Dies verbrennt Muskulatur, sogar schon während dem Training. Das Mehr an Training ist somit kontraproduktiv. In Deinem Plan fehlt weiter ein oder mehrere freien Tage. Der Körper, egal welche einzelnen Muskelgruppen trainiert werden, regeneriert immer komplett. Daher würde nicht einmal Regenration stattfinden, wenn Du Montags Beine und Dienstags den Rücken trainierst. Ich rate Dir Dein Trainingspensum auf vier Krafteinheiten die Woche zu reduzieren. Alle 6 bis 8 Wochen dazu eine Woche komplett pausieren. Bei optimaler Ernährung kannst Du dadurch auch optimale Ergebnisse erzielen !!

 

Frage 4:
Kann ich eine Stoffwechselverlangsamung verhindern während einer Diätphase ???

Eine Stoffwechselverlangsamung innerhalb einer Diät ist nahezu nicht zu vermeiden ! Warum ? Während einer Diät führt man dem Körper weniger Kalorien zu, als dieser pro Tag verbrauchen würde, da anderst eine Gewichtsreduzierung nicht möglich wäre. Je weiter man vom täglichen Kalorienverbrauch abweicht, desto schneller erfolgt eine Stoffwechselverlangsamung, die dann nach einer Diät zum unerwünschten JoJo-Effekt führen kann. Es gibt im Rahmen einer Diät aber auch eine weitestgehend unbeeinflussbare Stoffwechselreduzierung. Warum ? Durch eine erfolgreiche Diät wird Gewicht reduziert, im besten Falle handelt es sich dabei um unerwünschtes Körperfett. Weniger Gewicht bedeutet automatisch, unter sonst gleichen Bedingungen, einen geringeren Stoffwechsel. Mit niedrigerem Körpergewicht und einem schlankeren Körper ist der Kalorienbedarf automatisch geringer. Der Körper arbeitet effizienter. Außerdem wird dem Gehirn durch hormonelle Rückmeldungen signalisiert, den Energieverbrauch zu drosseln, je mehr Fettsäuren aus den Fettzellen freigesetzt werden. In diesem Zusammenhang spricht man auch von einer natürlichen Verlangsamung des Stoffwechsels oder auch von der metabolischen Set-Point-Theorie.
Ein wertvoller Tipp während einer Diät ist es, die tägliche Kalorienzufuhr nicht zu weit vom Kalorienverbrauch zu reduzieren. Da der Körper bereits nach wenigen Tagen den Stoffwechsel zurückfährt sind auch einzelne Tage, an welchen die Kalorienzufuhr deutlich über dem normalen Kalorienverbrauch liegt, sehr sinnvoll (sog. Ladetage).

 

Frage 5:
Ist die Einnahme von BCAA-Produkten für mein training sinnvoll ???

Zu diesem Thema hat sich mein langjähriger Berater Hajo Jäger im Natural Bodybuilding & Fitness Magazin Nr. 2/2011 ausführlich geäußert. Eine bessere Erklärung kann ich natürlich auch nicht liefern, hier eine kurze Zusammenfassung über die Bedeutung der BCAA's.
„Im Sport kommt es durch intensive Belastung zur vorzeitigen Erschöpfung der Energiespeicher in der Muskulatur. Sobald die Kohlenhydratspeicher zur Neige gehen, fällt auch der Blutzuckerspiegel ab und es kommt zur Freisetzung von Stresshormonen (Adrenalin, Cortisol). Diese haben wiederum die Aufgabe, neue Energiereserven aus Körperprotein zu gewinnen, damit der Blutzuckerspiegel und die Gehirnfunktion aufrechterhalten werden. Vor allem das Gehirn ist auf eine stetige Zuckerversorgung (Glucose) aus dem Blut angewiesen, denn es ist ohne Glucose nicht überlebensfähig.
Da der Muskelspeicher die größte Aminosäurenreserve des Körpers ist, greifen Stresshormone zuerst auf die wertvollen Muskelproteine zurück. Diese bestehen aus den 3 essentiellen Aminosäuren L-Leucin, L-Isoleucin und L-Valin, die zu etwa einem Drittel in der Muskulatur vorkommen. Sie werden auch BCAAs bezeichnet (Branched chain amino acids). Die verzweigkettige Struktur der Aminosäuren kann der Körper selbst nicht bilden und ist deshalb auf eine ausreichende Menge über die tägliche Nahrung angewiesen.
Die sportliche Belastung führt zu einem erhöhten Verlust der 3 energieliefernden Aminosäuren im Muskelgewebe. Dies geht mit einer geringen BCAA-Konzentration im Blut einher und führt zum Anstieg der Aminosäure Tryptophan im Gehirn. Diese Aminosäure wird im Gehirn zum Botenstoff Serotonin umgewandelt und führt zu unangenehmen Ermüdungszuständen (z.B. schwere Beine, Konzentrationsschwäche). Der hohe BCAA-Verlust verlängert außerdem die Erholungsphase, da der Körper mehr Zeit für Reparatur- und Aufbauprozesse benötigt.“

Die Bedeutung der BCAA's ist somit klar. Sie dienen primär dem Muskelschutz und sollen die Regenerationsphasen nicht unerwünscht erhöhen. Die BCAA's werden am besten direkt nach dem Training (viele Whey-Proteine verfügen über gute BCAA-Verhäktnisse) eingenommen. Viele Produkte auf dem Markt sind hier auch für die Pre-Workout-Phase bestens geeignet und bieten somit in Kombination mit einem guten Post-Workout-Shake optimale Ergebnisse. Für eine individuelle Beratung einfach eine kurze Nachricht an mich.

 

Frage 6:
Was bedeutet i-WMP ???

i-WMP bedeutet übersetzt Intelligent Weight Management Program.
Es ist dabei viel mehr als ein Gewichtsreduktionsprogramm. Es ist ein ganzheitliches und personalisiertes Programm zur positiven Veränderung des Lebensstils. Damit verhilft es Ihnen auf einfache Weise zu Ihrem Wohlfühlgewicht! Es unterstützt, auf gesunde Weise abzunehmen und das erreichte Gewicht auch beizubehalten. Und die Beibehaltung des Wunschgewichtes – wer hat die Erfahrung nicht schon gesammelt – ist die wahre Herausforderung!

Letztere optimal zu lösen, verlangt eine Typisierung des Teilnehmers. Dies erfolgt mit einer intelligenten Eingangsbefragung, einer seriösen Anamnese.

Dann sind innovative Produkte erforderlich, ergänzt um eine nach der Ernährungspyramide zusammengestellten Mischkost.

Und natürlich verlangt langfristiger Erfolg auch Bewegung. Wie viel es denn sein soll? Das und vieles mehr erfahren Sie durch unseren cleveren Online Coach! Denn dieser berät Sie mit großer Konstanz und ohne Verbote oder Drohfinger. Dafür stellt er viel Motivation für Sie bereit – und zwar individualisiert.
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Meine Einschätzung: Nun kann wirklich jeder abnehmen. Viel wichtiger ist es aber, dass das erreichte Gewicht gehalten werden kann und man es vor allem auf gesunde Art und Weise erreichen kann, ohne die typischen Mangelerscheinungen einer Reduktionsdiät. Wer mehr Infos möchte kann mich gerne ansprechen.